Gesundheitsmanagement bei KRAMSKI – Der Betriebsarzt Dr. Hartmut Brillinger im Interview

Pforzheim – 14.03.2018. Gesundheitsmanagement wird bei KRAMSKI sehr aktiv gelebt. Doch was genau versteht man eigentlich darunter und wie sieht die Umsetzung aus? Der KRAMSKI-Betriebsarzt, Dr. med. Hartmut Brillinger, informiert im Interview zu diesem Thema.

 

Was versteht man bei KRAMSKI unter „Gesundheitsmanagement“?
Dem Gesundheitsmanagement bei KRAMSKI liegt ein umfassendes Konzept zugrunde. Wir fragen uns stets: Wie können wir die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter auf verschiedenen Ebenen schützen und fördern? Es beginnt bereits bei der Planung neuer Produktionshallen und Büros mit optimalen Arbeitsbedingungen und es erstreckt sich auf die ständige Optimierung der alltäglichen Abläufe. Auch die erfolgreiche Reintegration von erkrankten Betriebsangehörigen ist ein wichtiger Schwerpunkt. In vielen Bereichen geht KRAMSKI hierbei deutlich über die gesetzlichen Vorgaben hinaus, zum Beispiel im Bereich des Arbeitsschutzes und der sozialen Absicherung unserer Belegschaft. Eine große Rolle spielen zusätzliche Angebote für unsere Arbeitskräfte: Kochkurse mit dem Schwerpunkt „gesunde Ernährung“, Zugang zu einem Fitnessstudio über einen Kooperationsvertrag, Entspannung in unserem Massageraum, Heilpraktikerin und Osteopathen, sowie vergünstigte Konditionen bei verschiedenen Fachgeschäften für Sportausstattung, um nur einige zu nennen.

 

Welche Ziele verfolgen Sie mit dem systematischen Einsatz von Gesundheitsmanagement?
Unsere Ziele bauen in drei Stufen aufeinander auf. Im Optimalfall verhindern wir natürlich durch das Gesundheitsmanagement Unfälle und Erkrankungen. Hierbei sind körperliche Gefahren zu antizipieren und zu verhindern – durch Arbeitsschutz-Maßnahmen wie regelmäßige Schulungen, Schutzvorrichtungen oder durch die Gestaltung moderner Arbeitsplätze. Aber auch die Bewahrung der psychischen Gesundheit füllt einen Teil unserer präventiven Arbeit aus. Jedoch kommt es leider – selbst bei optimaler Vorbeugung – zu Erkrankungen. So sieht die zweite Stufe die schnelle und sehr gute Versorgung im Akutfall sowie eine langfristige Absicherung bei krankheitsbedingtem Ausfall vor. Unser drittes Ziel ist die erfolgreiche Wiedereingliederung eines erkrankten Beschäftigten bei KRAMSKI. Falls nötig, arbeiten wir dafür mit dem Integrationsamt oder der Rentenversicherung zusammen. So gewährleisten wir die weitere Teilhabe des Angestellten am Arbeitsleben.

 

Wie arbeiten Sie mit anderen Bereichen des Unternehmens zusammen, um diese Ziele zu erreichen?
Unsere natürlichen Partner sind die Fachkraft für Arbeitssicherheit und die Sicherheitsbeauftragten. Aber wie bereits gesagt, beginnt gutes Gesundheitsmanagement schon bei der Planung neuer Büros oder Hallen und auch der alltäglichen Abläufe. Hier sitzen alle mit im Boot – auch die Geschäftsleitung. Mindestens vier Mal im Jahr tauschen sich Vertreter aus allen Bereichen des Unternehmens dazu aus. An diesen Sitzungen nimmt immer ein Vertreter der Geschäftsführung teil.

 

Welche Schwerpunkte setzen Sie bei Ihrer Arbeit?
Die moderne Arbeitsmedizin beinhaltet die Förderung der nachhaltigen Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Hier leisten wir unseren Beitrag. Der Schwerpunkt liegt ganz klar auf der Prävention – wir motivieren die Mitarbeiter zu einem gelebten Arbeitsschutz, unter anderem im Rahmen der regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen. Unser Ziel ist es, Anzeichen von gesundheitlichen Beschwerden aller Art im Vorhinein zu erkennen. So können wir frühzeitig Gegenmaßnahmen einleiten. Dies umfasst zum Beispiel die Vorsorge bei Gefahren für die Haut oder das Gehör. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist unsere beratende Funktion in allen Fragen des Gesundheits- und Arbeitsschutzes. Wir geben eine Orientierung in der Fülle der Vorschriften.

 

Welche Aspekte sind für eine "gute Arbeitsumgebung" am Wichtigsten?
Die Bedingungen sind selbstverständlich je nach Abteilung außerordentlich unterschiedlich. Eine „gute Arbeitsumgebung“ sollte jedoch immer die neuesten wissenschaftlich gesicherten Empfehlungen für die jeweilige Situation beachten. Hier gibt es klare Erkenntnisse, die in den letzten Jahren zu umfassenden Verbesserungen geführt haben. Einige Beispiele sind höhenverstellbare Schreibtische und ergonomische Bürostühle oder ein persönlich angepasster Gehörschutz und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen. KRAMSKI setzt bei der Optimierung der Arbeitsplätze und –abläufe nach den aktuellsten Erkenntnissen einen hohen Standard.

 

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